Historie

Durch die Geschichte der Historischen Bratwurstküche

Neben der Burg und dem ehemaligen Egidienkloster gehört die Gegend um die Kirche Sankt Jakob zu den frühesten Siedlungszentren von Nürnberg. Wechselvoll sind die Eigentumsverhältnisse dieses Gebietes, der Keimzelle der Pfarrgemeinde Sankt Lorenz. Ursprünglich Königsland wurde es vom Burggrafen in den Wirren des Interregnums usurpiert und 1304 von
Burggraf Konrad dem Deutschen Orden geschenkt. Im 15. Jahrhundert erwirbt der Nürnberger Rat die Erbzinse des Ordens auf die inzwischen besiedelten Parzellen.

1419

Im Zusammenhang mit dem Erbzins wird das Anwesen Zirkelschmiedsgasse 26, damals "auf dem hohen Pflaster"- erstmals urkundlich erwähnt. Wahrscheinlich war es eines der ersten Häuser, die um 1375 gebaut wurden. Es besteht aus zwei Häusern
und für jedes Haus zu zinsen: "jährlich 60 Haller an Walpurgen und am Martinstag, sowie eine Henne zur Faßnacht."
(Es dürfte nicht die fetteste Henne gewesen sein.) Die Stadt Nürnberg versucht, den durch den 30jährigen Krieg angewachsenen Bestand von Wirtshäusern zu begrenzen. Wieder taucht die Zirkelschmiedsgasse 26 in das Licht der Geschichte.

 

1639

Die Stadt Nürnberg versucht, den durch den 30jährigen Krieg angewachsenen Bestand von Wirtshäusern zu begrenzen.
Wieder taucht die Zirkelschmiedsgasse 26 in das Licht der Geschichte.

 

1640

Das Wirtshaus “Zum Gulden Stern” wird in die gehobene Kategorie der Speisehäuser eingeordnet.

 

1641

Es wird das selten vergebene Recht zugestanden, Hausschlachtungen von Schweinen durchzuführen.

 

1740

Dem Umgeldamt der Stadt wird zur Erhaltung der Weinschenkgerechtsame zugesagt einen Weinvorrat einzulagern.

 

1980

Martin Hilleprandt erwirbt das Anwesen mit der „Abbruchgenehmigung“.
Das älteste - und eines der schönsten - Wirtshäuser von Nürnberg wurde gerettet  und unter der
Mithilfe der Altstadtfreunde saniert.